Gerechtigkeit für Wendy Faith und Diana Denise!

Wendy Faith und Diana Denise drohte eine lebenslange Haftstrafe, nachdem sie wegen eines Kusses festgenommen worden waren. Dank der unermüdlichen Arbeit von ugandischen LGBT*-Aktivistinnen und -Aktivisten, getragen von globaler Solidarität, sind sie nun frei!

Im Juli 2026 wurden die Anklagen gegen Wendy Faith und Diana Denise fallengelassen!

Die beiden jungen Frauen waren in Arua, einer Stadt im Nordwesten Ugandas, festgenommen worden, nachdem die Polizei ihr gemietetes Zimmer durchsucht hatte. Laut den örtlichen Behörden waren sie von Personen aus der Nachbarschaft angezeigt worden. Man warf ihnen gleichgeschlechtliche Intimitäten vor – unter anderem, weil sie sich angeblich in der Öffentlichkeit geküsst haben sollen. Nach dem ugandischen Anti-Homosexualitäts-Gesetz drohte ihnen lebenslange Haft.

Als ugandische Aktivistinnen und Aktivisten eine Petition gegen die Verhaftung starteten, unterzeichneten 23.000 All Out-Mitglieder, um ihre Freilassung und die Einstellung des Verfahrens zu fordern. Jede einzelne Unterschrift war ein lautes Zeichen dafür, dass niemand wegen der eigenen Identität oder wegen Liebesbekundungen verhaftet, eingesperrt oder mit Gewalt bedroht werden darf. Und es hat gewirkt!

Dieser Sieg ist unglaublich wichtig. Er trägt dazu bei, dass queere Menschen in Uganda nicht im Verborgenen leiden, wenn sie wegen ihrer Identität ins Visier genommen werden. Und für Wendy und Diana bedeutet es vor allem, dass sie ihr Leben und ihre Träume in Freiheit und Würde weiterverfolgen können.

Genau deshalb ist unsere Arbeit so wichtig. Werde Equality Champion und hilf All Out dabei, weiterhin für Liebe und Gleichstellung zu kämpfen.